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Abschlussübung an der ICE- Trasse

LK Hildburghausen - Am vergangen Wochenende (04.11.2017) fand die bisher größte Rettungs- & Katastrophenschutzübung im Land Thüringen statt. Diese Großübung galt der ICE-Neubaustrecke 8.1 von Erfurt nach Bamberg, die ab dem 08.12.2017 mit dem Fahrplanwechsel der DB AG offiziell in Betrieb genommen wird. Unter den über 1000 ehrenamtlichen Einsatzkräften waren auch die beiden Tunnelbasiseinheiten (TBE) des Landkreises Hildburghausen mit involviert. Das Szenario, ein brennender ICE kommt im 7,4Km langen Tunnel Silberberg bei Großbreitenbach mittels einer Notbremsung zum Stehen. Die angeforderten Einsatzkräfte aus dem gesamten Einzugsbereich an der ICE-Trasse wurden mobilisiert, um die Personen innerhalb des Zuges auf dem schnellsten Weg zu retten und in die umliegenden Krankenhäuser zu verteilen.

Die Einsatzkräfte der TBE HBN 1 sicherten und erkundeten vom Südportal des Tunnels in Richtung Norden (nach Erfurt) bis zum nächsten Notausgang den Streckenabschnitt. Nach ca. 20 Minuten nach dem Eintreffen war für die Einsatzkräfte am Südportal klar, dass sich der brennende ICE nicht in ihrem Abschnitt befand. Die Strecke wurde anschließend abgesucht und für die Einsatzleitung als "Frei" gemeldet. Die TBE HBN 2 hielt sich während des gesamten Übungsablaufes im Bereitsstellungsraum in Großbreitenbach auf, um evtl. andere Kräfte bei der Rettung von Personen zu unterstützen. Um 10:45 Uhr verlagerte auch die TBE HBN 1 in den Bereitstellungsraum nach Großbreitenbach und die örtliche Feuerwehr Oelze übernahm die weitere Absicherung am Südportal des Tunnels.

Beide TBE's kamen jedoch nicht mehr zum Einsatz. Nach Aussage des Ministeriums für Inneres und Kommunales sowie einigen nationalen und internationalen Beobachtern wurde diese Übung zur vollen Zufriedenheit absolviert. Weitere Stimmen dazu finden Sie unter den folgenden Link.

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